Stärkere Anstrengungen zur Attraktivitätssteigerung

17. Dezember 2017

Die FDP-Höxter begrüßt die jüngst getroffenen Entscheidungen im Haushaltsplan 2018. Insbesondere die Senkung der Grundsteuer B führt zu einer Entlastung der Eigenheimbesitzer und insbesondere junger Familien, die in dieser Phase finanziell besonders belastet sind. Das sehen wir als starkes Signal an junge Leute, sich mit der Schaffung von Eigentum intensiver zu beschäftigen. Höxter hat durch seine Randlage mit der höheren Grunderwerbssteuer von 6,5% im Vergleich zur niedersächsischen mit 5% bereits einen Standortnachteil zu verkraften, den es gilt auszugleichen. Die damalige rot-grüne Landesregierung hatte 2011 und 2015 die Grunderwerbssteuer von ursprünglich 3,5% um insgesamt 3 Punkte erhöht.

Um Höxter zukünftig attraktiver zu gestalten, sind allerdings weitere Anstrengungen erforderlich, für die die Freien Demokraten seit Jahren eintreten. Man darf nicht übersehen, dass Höxter kontinuierlich Einwohner verliert, inzwischen ist die Einwohnerzahl unter 30.000 gefallen.

Eltern wollen heute eine schulische Ausbildung ihrer Kinder, die ihnen eine sichere Basis für eine akademische Ausbildung oder für eine z. B. handwerkliche oder verwaltungstechnische Ausbildung bietet. Nach unserer Meinung ist dies am besten durch ein differenziertes Schulsystem zu erreichen, in dem Realschule und Gymnasium unverzichtbare Bestandteile darstellen. Es ist bedenklich, dass in NRW noch nie so viele Schülerinnen und Schüler private Schulen besuchten wie zum Ende der letzten rot-grünen Landesregierung. 

Ein weiteres Problem stellt die Infrastruktur dar. Es ist schnellstens ebenso für den Lückenschluss der B64 wie für die für den Anschluss des Gewerbegebietes in Stahle an die B64/83 zu sorgen. Nach unserer Meinung ist der Fokus in erster Linie auf Maßnahmen zu setzen, die zu einer Attraktivitätssteigerung der Region führen. Nur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen wird es gelingen, dem kontinuierlichen Bevölkerungsschwund wirksam entgegenzutreten.